Afro-Brasilianische Geschichten aus dem Amazonasgebiet

Die Afro-Brasilianer*innen João Ataide und Joseane Calazans erzählen die Geschichte des Schwarzen Amazonas neu. „Als Lehrer fiel es mir immer schwer, über die Geschichte der Schwarzen zu sprechen,“ sagt João Ataide leise. Auch heute merkt man ihm das an. Sein Blick ist nach unten, auf ein Grasbüschel gerichtet. Dahinter steht ein zweigeschossiger Betonbau mit Seminarräumen, ganz ähnlich der Schule im brasilianischen Macapá, einer 300.000 Einwohner-Stadt im nördlichen Amazonasgebiet Brasiliens, wo Ataide sonst unterrichtet.

Heilige Quellen, verseuchte Flüsse

Das Amazonasgebiet ist von Ölbohrungen, Bergbau, Wasserkraft­werken, Flussbegradigungen und Soja-Monokulturen bedroht. Indigene Gruppen haben nun einen ambitionierten Plan vorgelegt, der die weitere Zerstörung des wichtigen Regenwaldgebiets abwenden soll. Von Nils Brock Darius Ossami Dieser Text erschien zuerst in Jungle World Das Dörfchen Mamayake liegt abgelegen in einem der artenreichsten Areale des peruanischen Amazonasgebiets. Auch wenn …

Gutes Leben statt schwarzem Gold

Buen Vivir (Das gute Leben) darf auch sportlich sein und Spaß machen: Wettlauf zwischen Jose und Pater Fernando / Foto: pororoca.redEcuador war lange Zeit bekannt als „Nachspeisennation“. Doch Bananen und Kakao wurden in den 1970er Jahren von einem anderen Exportschlager verdrängt. Erdöl. Diktatoren, Neoliberale, Sozialisten des 21. Jahrhunderts – sie alle feierten und feiern das schmutzige Schmiermittel nationaler Entwicklung. Doch welcher Nation eigentlich?

Umkämpfter Amazonas

nauta2Seit 15 Jahren betreiben mehrere Staaten Südamerikas die »Initiative für die Integration der regionalen Infrastruktur Südamerikas« (IIRSA). Eine zentrale Entwicklungsregion ist der Amazonas. Doch für die lokale Bevölkerung haben die Projekte oft negative ökologische Folgen, vielerorts regt sich Widerstand.

Dem Fortschrittsmärchen die Show stehlen

Suppe bei Ana Paredes. Foto: Nils Brock Im peruanischen Regenwald, nahe der brasilianisch-kolumbianischen Grenze, wird derzeit der Widerstand geprobt. In der Hauptrolle: die Cocama-Indigenas, die sich gegen die zunehmende Kanalisierung des Marañon-Flusses im Rahmen des Infrastrukturprojekts IIRSA zur Wehr setzen. IIRSA, das ist ein markliberaler Masterplan, um die Infrastruktur Südamerikas für Extraktivismus und Monokultur zu optimieren. Gegenstimmen finden oft kein Gehör. Die Cocamas werfen deshalb verstärkt ihr kulturelles Kapital in die Waagschale – eine interessante, aber auch erfolgreiche Idee?

Organizator*innen

Die Pororoca-Website geht auf eine Initiative von jungen Medienmachenden aus dem Amazonas und die Arbeit von drei Nicht-Regierungsorganisationen aus Ecuador, Peru und Brasilien zurück: Radialistas apasionadas y apasionados Instituto de Defesa Legal (IDL) Weltverband der Community Radios in Brasilien (Amarc Brasil) Wir verstehen diese Initiative als ein offenes Portal, dass der Beteiligung aller Interessierten offen …

ZUR SOFORTIGEN VERÖFFENTLICHUNG


muralhaIntercâmbios derrubam fronteiras – este é o lema sob o qual no dia 17 maio de 2015 jovens comunicador@s da mídia amazônica vão começar um projeto excepcional. Durante seis semanas, el@s vão viajar por mais de 1000 km nas cabeceiras da Amazônia. Estarão levando câmeras, aparelhos de foto, equipamento de gravação e um monte de perguntas.